Bronchitis, vom harmlosen Husten bis zur schweren Atemwegserkrankung

Ein Husten ist eine übliche Begleiterscheinung einer sogenannten Erkältung. Schleim aus dem Nasen-Rachenraum fließt besonders in der Nacht in die Bronchien. Morgens hustest du die Sekrete ab. Das muss noch keine Bronchitis sein, kann aber den Beginn der unangenehmen Krankheit bedeuten. Solange du lediglich Sekrete aus den oberen Atemwegen abhustest, ist es noch keine Bronchitis. Bei dieser sind die Schleimhäute der Bronchien entzündet.

Bronchien, Autobahnen bis Nebenstraßen der Atemluft

Die kleinsten Bronchien nennt der Mediziner Bronchiolen. Sie haben einen Durchmesser von weniger als 1 mm. An deren Ende befinden sich die Alveolen (Lungenbläschen), in denen der Gasaustausch zwischen der Luft in der Lunge und dem Blut stattfindet.

Während die Hauptbronchien in ihrem Aufbau der Luftröhre ähneln, bei der sich Knorpel und elastische Wandabschnitte abwechseln, nimmt der Knorpelanteil mit fortschreitender Verzweigung ständig ab. Auch die Anzahl der Becherzellen und Schleimhautdrüsen verringert sich mit zunehmender Verzweigung. Dafür steigt der Anteil an glatter Muskulatur mit zunehmender Aufspaltung der Bronchien. In den Bronchiolen gibt es weder Knorpel noch Drüsen, aber eine kräftige Muskelwand. Die Muskulatur umschließt die Bronchien ringförmig. Wenn du hustest, ziehen sich die Muskeln ruckartig zusammen und pressen so Sekret auf den Bronchien.

Diese Muskeln sind aber auch für krankhafte Verengung (Obstruktion) der Atemweg verantwortlich. Diese begleiten häufig eine Bronchitis, können aber auch bei Asthma Bronchiale spontan auftreten.

Bronchien, Autobahnen bis Nebenstraßen der Atemluft

Der Vergleich mit dem Straßennetz ist durchaus passend, denn wie bei diesem gibt es breite Wege, die sich immer weiter verästeln und schmaler werden. Die Luftröhre teilt sich in einen rechten und einen linken Hauptbronchus, die jeweils in den rechten beziehungsweise linken Lungenflügel führen. Dort verzweigt sich der rechte Bronchus in drei und der linke in zwei Lappenbronchien. Diese verzweigen sich auf jeder Seite in jeweils zehn Segmentbronchien. In weiteren Schritten teilen sich diese in feiner werdende Äste auf.

Die kleinsten Bronchien nennt der Mediziner Bronchiolen. Sie haben einen Durchmesser von weniger als 1 mm. An deren Ende befinden sich die Alveolen (Lungenbläschen), in denen der Gasaustausch zwischen der Luft in der Lunge und dem Blut stattfindet.

Während die Hauptbronchien in ihrem Aufbau der Luftröhre ähneln, bei der sich Knorpel und elastische Wandabschnitte abwechseln, nimmt der Knorpelanteil mit fortschreitender Verzweigung ständig ab. Auch die Anzahl der Becherzellen und Schleimhautdrüsen verringert sich mit zunehmender Verzweigung. Dafür steigt der Anteil an glatter Muskulatur mit zunehmender Aufspaltung der Bronchien. In den Bronchiolen gibt es weder Knorpel noch Drüsen, aber eine kräftige Muskelwand. Die Muskulatur umschließt die Bronchien ringförmig. Wenn du hustest, ziehen sich die Muskeln ruckartig zusammen und pressen so Sekret auf den Bronchien.

Diese Muskeln sind aber auch für krankhafte Verengung (Obstruktion) der Atemweg verantwortlich. Diese begleiten häufig eine Bronchitis, können aber auch bei Asthma Bronchiale spontan auftreten.

Viele Erreger lösen eine Bronchitis aus

Vielleicht bist du erstaunt, wenn dein Arzt bei einer Influenza plötzlich von einer Bronchitis redet. Um das zu verstehen, musst du etwas in die Tiefe der ärztlichen Ausdrucksweise gehen. Wenn ein Mediziner von Influenza, SARS-CoV-2 oder bakterieller Infektion spricht, bezeichnet er die Keime, welche die Krankheit auslösen. Die Bezeichnung Bronchitis bezieht sich auf das Organ, das von einem Keim befallen wurde.

Die Ursache einer akuten Bronchitis können sehr unterschiedlich sein. In 90 Prozent der Fälle sind Viren, meist Influenza- oder Parainfluenzaviren verantwortlich. Lediglich in fünf bis zehn Prozent der Fälle kommt eine Sekundärinfektion mit Bakterien hinzu. Die Viren haben die Bronchialschleimhaut beschädigt und damit den Bakterien einen leichten Zutritt verschafft. Von einer primär bakteriellen Bronchitis sprechen Ärzte, wenn Keime wie Streptokokken, Haemophilus und Chlamydien die Krankheit auslösen, ohne dass es eine Virusinfektion gab. Dies ist sehr selten der Fall. Es kommt allerdings im Zusammenhang mit Grunderkrankungen, welche das Immunsystem schwächen, vor. Bei Abwehrschwächen können auch Pilze eine akute Bronchitis auslösen.

Hinweis

Jede Schädigung der Schleimhäute, auch durch chemische Substanzen wie Ammoniak und Salzsäure kann Ursache einer akuten Bronchitis sein. Meist bereiten solche Stoffe einer bakteriellen Infektion den Weg.

Übertragungswege, die du kennen solltest

Um es gleich zu erwähnen, du kannst bei einer akuten Bronchitis andere Menschen anstecken. Diese bekommen häufig lediglich eine Entzündung im Nasen-Rachen-Raum. Umgekehrt kann dich ein Mensch, der eine solche Entzündung hat, anstecken und bei dir wird es zu einer Bronchitis. Es kommt bei der Krankheit stark darauf an, wie gut das Immunsystem arbeitet und ob die Bronchialschleimhaut beschädigt ist. Aus dem Grund bekommen Raucher in der Regel leichter eine Bronchitis als Nichtraucher.

Die Erreger der Bronchitis werden per Tröpfcheninfektion beim Husten und Niesen in der Luft verteilt. Wenn Sie nicht von der körpereigenen Abwehr abgehalten werden, setzen Sie sich an der Schleimhaut der Bronchien fest. Sie schalten die Flimmerhärchen aus. Manche Viren lähmen das Flimmerepithel, andere zerstören es. Die kleinen Härchen dienen der Reinigung des Bronchialsystems. Wenn diese ausfallen, kann der Körper Schleim und Krankheitserreger nur noch verlangsamt, oft auch gar nicht aus den Bronchien entfernen. Die Keime bewirken außerdem, dass die Schleimproduktion steigt. Bei einem intakten Flimmerepithel ist das ein Vorteil, weil der Körper auf diese Art die Keime aus dem Bronchialsystem entfernt. Wenn die Funktion des Epithels eingeschränkt ist, staut sich der Schleim. Das Atemsystem geht von einem Fremdkörper in den Atemwegen aus. Es entsteht ein Hustenreiz, um ihn auszustoßen. Das ist der Beginn einer Bronchitis.

So schützt du dich vor einer Bronchitis

  • Wie erwähnt, solltest du Rauchen und Passivrauchen vermeiden. Logischerweise gelingt es den Keimen leichter, sich in der Bronchialschleimhaut anzusiedeln, wenn diese durch Staub, ätzende Gase oder Rauch bereits angegriffen ist. Auch passives Rauchen schädigt das Bronchialsystem und begünstigt daher die Entwicklung einer Bronchitis.
  • Außerdem ist eine Stärkung des Immunsystems wichtig. Bewege dich an der frischen Luft, treibe Sport und esse vitaminreiche Kost. Auch eine Reduzierung von Übergewicht ist sinnvoll.
  • Halte dich von hustenden und niesenden Menschen fern, besonders wenn dir bekannt ist, dass deine Bronchien durch Rauch oder Staub vorgeschädigt sind. Das gilt auch, wenn du erst kürzlich eine Bronchitis überstanden hast. Das gilt auch, wenn du erst kürzlich eine Bronchitis überstanden hast.
  • Häufiges gründliches Händewaschen hilft ebenfalls, die Keimbelastung des Atemsystems zu verringern. Ein Teil der Keime gelangt über deine Hände in die Nähe von Mund und Nase.
  • Eine Impfung gegen Bronchitis gibt es nicht, aber eine, die gegen Influenzaviren schützen kann. Diese Viren sind oft der Auslöser der Infektion.

Symptome einer Bronchitis

Jede Bronchitis wird von quälendem Husten begleitet. Aber Husten kann eine Reaktion auf Schleim, der aus dem Rachenraum in die Bronchien tropft sein oder auch einer Lungenentzündung. An den Symptomen kannst du eine Bronchitis nicht eindeutig erkennen. Ein Anzeichen, dass sich die Bronchien entzündet haben, ist ein zunehmendes Wundgefühl im Brustraum.

Meist beginnt die Krankheit mit trockenem Husten, der nach ein paar Tagen in einen produktiven Husten übergeht. Du hustest einen zähflüssigem, klaren bis weißlichen Schleim ab. Es kann auch beim trockenen Hustenreiz bleiben. Spätestens nach 8 Tagen sollte eine Besserung eintreten. Eine unkomplizierte Bronchitis heilt innerhalb von maximal 4 Wochen aus.

Wenn sich der Schleim gelblich-grünlich verfärbt, liegt in der Regel eine bakterielle Superinfektion vor. Spätestens wenn du diese Veränderung des Auswurfs bemerkst, musst du zum Arzt. Natürlich ist eine ärztliche Abklärung auch wichtig, wenn sich der Husten nach 8 Tagen nicht bessert.

Diagnose der Krankheit

Ohne eingehende Untersuchung kann der Arzt nicht erkennen, ob du eine Bronchitis hast. Er wird den Brustkorb mit einem Stethoskop abhorchen, um Atemgeräusche zu erkennen. Rasselgeräusche deuten auf lockeren und abhustbaren Schleim in den Atemwegen hin. Pfeifender Atem zeigt, dass es zu einer Verengung in den Bronchien gekommen ist. Meist untersucht der Mediziner zusätzlich Ohren, Mund- und Rachenraum sowie die Lymphknoten im Halsbereich.

Bei einem Verdacht auf eine bakterielle Superinfektion erfolgt in der Regel ein Bluttest, der dazu dient, die Anzahl der weißen Blutkörperchen, Entzündungsmarker (CRP) und die Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit (kurz: Blutsenkung) zu bestimmen. Bei der Blutsenkung wird eine Probe deines Blutes durch chemische Substanzen am Gerinnen gehindert. Nun misst das Labor, wie schnell die roten Blutkörperchen sinken. Da die Sinkgeschwindigkeit von der Anzahl, Gestalt und Verformbarkeit der roten Blutkörperchen abhängt, kann der Arzt daraus deren Zustand ermitteln. Dies wiederum ist ein Hinweis auf entzündliche Prozesse in deinem Körper.

Eine leichte Erhöhung der CRP-Entzündungsmarker beziehungsweise der Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) und eine Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen weist auf eine Virus-Entzündung hin. Eine hohe Blutsenkungsgeschwindigkeit und eine Erhöhung der Anzahl der weißen Blutkörperchen sind Anzeichen einer bakteriellen Infektion. Unter Umständen schickt der Arzt eine Probe des Auswurfs oder eines Nasen- beziehungsweise Rachenabstrichs in ein Labor, um den Krankheitserreger genau zu bestimmen.

Bei starker Atemnot, blutigem Auswurf und extrem hartnäckigem Husten röntgt der Arzt den Brustkorb, um eine mögliche Lungenentzündung zu erkennen und einen Lungentumor auszuschließen. Er nimmt eventuell auch eine Lungenfunktionsmessung vor, um Atemwegsverengungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Auskurieren der Infektion

Brustwickel, Einreibungen und Dampfbäder lindern die Beschwerden und erleichtern das Abhusten. Die Wärme von Wickeln oder die leichte Hautreizung durch Mittel zum Einreiben steigern vermutlich auch das Immunsystem. Warmer Dampf tötet zumindest einen Teil der Viren, die das Atemsystem befallen haben.

Inhaliere mit Wasser oder verdünntem Apfelsaft, aber nicht mit Kräutertees. Vermeide auch, mit ätherischen Ölen wie Pfefferminz-, Eukalyptus- oder Teebaumöl zu inhalieren. Die Öle reizen die Schleimhäute und trocknen sie außerdem aus. Eine orale Anwendung als Tee oder Kapseln ist jedoch sinnvoll.

Generell helfen sogenannte Expektoranzien (Hustenlöser), also Mittel, die bei produktivem Husten das Abhusten erleichtern.

Überblick über verschiedene Hustenlöser

Bezeichnung Wirkung Pflanzliche Arzneien Chemische Arzneien
Sekretolytika Vorhandener Schleim wird dünnflüssiger (Veränderung der Viskosität) Primelwurzel, Senegawurzel, Efeublätter,
Eukalyptusöl, Thymiankraut,
Anisöl
Pfefferminzöl
Acetylcystein,
Ambroxol,
Bromhexin
Mukolytika Bildung von dünnflüssigem Schleim Eukalyptusöl, Thymiankraut,
Anisöl
Pfefferminzöl
Acetylcystein
Ambroxol
Bromhexin
Carbocistein
Sekretomotorika Erweitern der Bronchien und anregen der Flimmerhärchen, um den Abtransport des Schleims zu bewirken Thymian,
Menthol,
Efeu
Theophyllin, Betamimetika,
Clenbuterol

Wie du siehst, wirken die meisten Mittel sowohl als Sekretolytika, Mukolytika und Sekretomotorika.

Hinweis

Egal wie sehr dich ein Husten quält, du darfst nie Hustenblocker (Hustenstiller, Antitussiva ), also Mittel, die Dextromethorphan, Codein, Pentoxyverincitrat oder ähnliche Inhaltsstoffe enthalten zusammen mit Hustenlösern einnehmen. Es besteht die Gefahr eines Sekretstaus, da Hustenblocker den Hustenreiz im Gehirn unterdrücken. Du hustest nicht, obwohl sich im Bronchialsystem große Mengen Schleim ansammeln, die abgehustet werden müssen. Dies kann zu großer Atemnot führen und den Schleim tief in die Lunge befördern.

Chemische Substanzen zum Erweitern des Bronchialsystems sind in der Regel verschreibungspflichtig. Der Arzt wird sie verordnen, wenn er bei der Untersuchung eine Verengung der Bronchien feststellt. Beim Verdacht auf eine bakterielle Infektion wird er außerdem Antibiotika verordnen. Ohne Sputumuntersuchung im Labor bekommst du in der Regel ein Breitspektrumantibiotikum, auch Breitbandantibiotikum genannt. Die Mittel bekämpfen viele Bakterien aus dem grampositiven und gramnegativen Bereich. Leider stören diese Antibiotika auch die gesunde Entwicklung der Darmflora. Außerdem sind viele Keime resistent gegen die häufig verabreichten Medikamente. Wenn innerhalb weniger Tage keine deutliche Besserung der Symptome auftritt, sollte dein Arzt den Auswurf untersuchen lassen. Das ermöglicht die Gabe von Antibiotika, die eaxakt gegen den Keim wirken, der bei dir die Bonchitis auslöst. Das wichtigste ist, dass du deinen Bronchien keinen Tabakqualm zumutest und sie auch vor Staub schützt. Trage einen Mundschutz bei Schleifarbeiten oder anderen Tätigkeiten, bei denen Staub entsteht.

Mögliche Gefahren eine Bronchitis

Nimm die Krankheit ernst und bekämpfe sie sofort, wenn Husten auf eine Bronchitis schließen lässt. Die Einnahme von pflanzlichen Hustenlösern bei Husten immer sinnvoll. Gehe bei Anzeichen von einer bakteriellen Infektion sofort zum Arzt. Es besteht die Gefahr, dass sich die Lunge entzündet oder die Bronchitis chronisch wird beziehungsweise immer wieder auftritt (rezidivierende Bronchitis).

Ausbreitung auf die Lunge

Eine Bronchopneumonie entwickelt sich in der Regel nur, wenn du ein schlecht funktionierendes Immunsystem hast oder bei vorgeschädigtem Lungengewebe. Es entstehen herdförmige Entzündungen der Lungenbläschen oder des Lungengewebes.

Der Arzt behandelt die Krankheit meist genau wie eine Bronchitis. Er achtet zusätzlich darauf, ob der Sauerstoffgehalt im Blut ausreicht und gibt, wenn nötig der Atemluft Sauerstoff zu. Dein Körper muss die Entzündung weitgehend aus eigener Kraft besiegen.

Chronischer Verlauf bis zur COPD

Üblicherweise entwickelt sich aus einer akuten Bronchitis keine chronische Krankheit. Es gibt aber Menschen, die immer wieder unter akuter Bronchitis leiden. Der Mediziner spricht von einer rezidivierenden Bronchitis. Bei Erwachsenen zählen mehr als drei bis vier Erkrankungen dieser Art als bedenkliche Wiederholungen. Der Arzt prüft, ob eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, Aussackungen der Bronchien (Bronchiektasen), ein Bronchialtumor oder eine Immunschwäche Ursache der häufigen Infekte sind.

Fast immer liegt einem solchen Verlauf ein leichtes, manchmal unerkanntes Asthma bronchiale zugrunde. Bei dieser Krankheit verengen sich spontan die Bronchien und es bildet sich ein zäher Schleim. Unterschiedliche Umweltreize kommen als Auslöser in Betracht. Die Luftnot kann relativ mild ausfallen, aber es kommt zu einem starken Husten, bei dem ein zäher Schleim abgehustet wird. Die Bronchien sind nicht entzündet.

Echte chronische Bronchitis mit einem starken Dauerhusten und Entzündungserscheinungen sind in der Regel nur bei Rauchern anzutreffen. Durch jahrelanges Rauchen sind die Bronchialschleimhäute stark geschädigt. Eine akute Bronchitis lässt sich unter Umständen nicht ausheilen.

Eine chronisch-obstruktive Bronchitis (COB) beziehungsweise rezidivierende obstruktive Bronchitis, also eine Verengung der Bronchien, die das Ausatmen erschwert, führt oft zu einer „chronic obstructive pulmonary disease“ (COPD), bei der eine Schädigung der Lungenbläschen die Beschwerden deutlich verstärkt. Dieses Krankheitsbild geht nie alleine auf eine akute Bronchitis zurück.

Der Artikel hat dir ein großes Wissen über die Krankheit vermittelt. Du weißt nun, wie sie entsteht und auch, welchen Einfluss du auf den Verlauf nehmen kannst. Vielleicht verhilft dir das Wissen auch, das du künftig eine akute Bronchitis vermeiden kannst.

Husten dient generell der Reinigung des Bronchialsystems. Du hustest daher, wenn sich dort Sekrete aus der Nase ansammeln, Flüssigkeiten, Feststoffe oder reizende Gase inhaliert wurden beziehungsweise, wenn beispielsweise Rauch oder Allergene die Sekretproduktion anregen. Eine Bronchitis liegt vor, wenn die Bronchien durch Keime entzündet sind und der Schleim, den du abhustest, dort entsteht.

Nein, denn Bronchitis kann durch verschiedene Keime ausgelöst werden. Eine Impfung gegen COVID-19 und Influenza ist trotzdem hilfreich, weil diese Viren die Bronchialschleimhaut anfälliger gegen eine Infektion mit Bakterien machen.

Obstruktion heißt Verschließung oder Verengung. Die entzündete Schleimhaut ist angeschwollen. Hinzukommt, dass sich die Muskulatur der Atemwege verkrampft. Beides zusammen bewirkt eine starke Verengung der Bronchien.

Husten ist quälend, aber notwendig, um das Bronchialsystem von Sekreten und Staub zu reinigen. Hustenblocker unterdrücken im Gehirn den Hustenreiz. Du hustest nicht, selbst wenn eine solche Reinigung dringend erforderlich ist. Verzichte also auf Hustenblocker, es sei denn, der Arzt verordnet sie.

In der Regel kannst du eine Bronchitis zu Hause auskurieren. Lediglich in schweren Fällen oder bei bestimmten Vorerkrankungen wird der Arzt dich im Einzelfall in eine Klinik einweisen, beispielsweise, wenn zusätzliche Sauerstoffgaben nötig sind.

Quellen

https://www.netdoktor.at/anatomie/bronchien-6690578
https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/bronchitis-akut/was-ist-akute-bronchitis/
https://www.ptaheute.de/fortbildung/e-learning/e-learning-efeu-pflanzenkraft-gegen-husten/therapie-der-akuten-bronchitis/
https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffgruppen/expektorantien
https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/antibiotikabehandlung#warum-vorsicht-bei-antibiotika?

Entdecke jetzt!
A
A
A