Bewusstes Entspannen am Wochenende

Sich zu entspannen ist nicht so einfach, wie es erscheint. Viele Menschen wünschen sich innere Ruhe und möchten Stress abbauen, aber es gelingt nicht, egal wie sehr sie sich bemühen. Daher ist ein Wellness-Wochenende mit aktiver Entspannung so wertvoll.

Wie funktioniert Sonnenschutz

Der Frühling ist da, du wendest dein Gesicht der Sonne entgegen und genießt die Wärme der ersten Sonnenstrahlen. Am Abend stellst du verwundert eine dezente Röte und ein unangenehmes Spannen der Haut fest: ein Sonnenbrand!

Gerade im Frühling kann sich die Haut noch nicht so gut selber vor der Sonne schützen, denn nach den dunklen Wintermonaten ist sie nur gering pigmentiert und dadurch besonders lichtempfindlich. Eine geeignete Sonnencreme schützt dich vor einem Sonnenbrand, doch wie funktioniert das eigentlich?

Sonnenschutzmittel enthalten UV-Filter, die verhindern, dass die UV-Strahlung die Haut schädigt. Der Filter kann chemischer oder mineralischer Art sein, häufig werden beide zusammen in einem Sonnenschutzmittel verwendet.

Wellness und Entspannen gehören zusammen

Es geht um dein Wohlbefinden und die schönste Wellnessanwendung, egal ob zu Hause oder in einem schicken Hotel hilft nicht, wenn du dich nicht entspannen kannst. Ein Entspannungsbad kann zum Stress werden, wenn es dir nicht gelingt, zu einer inneren Ruhe zu gelangen.

Lerne dich bewusst zu entspannen, damit du ein ausgiebiges Wellnessprogramm genießen kannst. Das wichtigste ist, dass du dich nicht unter Druck setzt. Die CD mit Meeresrauschen oder Vogelgezwitscher, die dir beim Entspannen helfen soll, kann dir auf die Nerven gehen, wenn du nicht in der richtigen Stimmung bist.

Nimm keine Beruhigungsmittel, denn diese betäuben dich und machen müde. Entspannung heißt nicht, dass du schläfst. Im Gegenteil, du sollst munter bleiben, denn sonst kannst du nicht bewusst genießen.

Hinweis

Johanniskraut ist eine Ausnahme, weil diese Pflanze beruhigend und stimmungsaufhellend wirkt. Aber Vorsicht, die Haut wird lichtempfindlicher. Wenn dein Wellnesstag im Garten stattfinden soll, lass lieber die Finger davon.

Was tun, wenn die Ruhe ausbleibt

Für äußere Ruhe kannst du relativ leicht sorgen. Du schaltest alle äußeren Störungen aus, also das Handy, das Telefon und die Türklingel. Wenn du in einer lauten Umgebung wohnst, sind außerdem Ohrstöpsel eine gute Idee. Du kannst äußere Störungen auch ausblenden, indem du deine Lieblingsmusik oder Naturgeräusche über Kopfhörer anhörst.

Wenn du sehr unter Stress stehst oder Probleme wälzt, wird sich auch bei optimalen äußeren Bedingungen keine Ruhe einstellen. Im Gegenteil, da die Ablenkung fehlt, rückt alles, was mit deiner Seele nicht stimmt, plötzlich in den Vordergrund.

Du kannst keine Ruhe finden, wenn du das, was dich beschäftigt, immer wieder beiseiteschiebst. Befasse dich also intensiv mit deinen Ängsten und Problemen. Entwickle Lösungsansätze und schreibe diese auf. Damit hast du etwas zu einem Abschluss gebracht. Das ermöglicht dir, dich zu entspannen.

Wer verlangt von dir, den Berg Wäsche zu bügeln und warum? Halte dir vor Augen, dass du das Recht hast, die Bügelwäsche liegen zu lassen. Du musst auch nicht deinem Sohn helfen, ein Gartenhaus aufzubauen. Du bist kein Egoist, wenn du es mal ablehnst, für andere etwas zu erledigen. Nichts muss sofort erledigt werden und wenn du entspannt bist, werden dir die Arbeiten leichter von der Hand gehen. Gönnen dir also Ruhe aus vollem Herzen.

Aktive Entspannung = den Stress einfach beiseitelegen

Es gibt eine aktive und eine passive Entspannung. Letztere ist beispielsweise ein langes Bad oder auf einer Liege mit deinem Lieblingsbuch zu relaxen. Wenn es an der inneren Ruhe fehlt, klappt es nicht mit dem passiven Entspannen. Zum Glück gelingt aktives Entspannen leichter.

Es gibt verschiedene Übungen, die du in Gruppen oder alleine zu Hause trainierst. Du willst also nicht bewusst entspannen, sondern konzentrierst dich auf Übungen. Dein Geist befasst sich automatisch nicht mehr mit den Problemen des Alltags, da er mit den Trainingsaufgaben beschäftigt ist.

Typische aktive Entspannungsübungen sind:

  • Progressive Muskelentspannung – Muskeln bewusst anspannen und entspannen
  • Atemtherapie – bewusstes Ein- und Ausatmen
  • Yoga – eine Kombination von Körperstellungen, Dehungs- und Atemübungen
  • Tai-Chi - bestimmte Bewegungen der Kampf- und Bewegungskunst bewusst und konzentriert ausführen.
  • Qigong – ähnlich wie Tai-Chi, aber mit kürzeren Bewegungsmustern
  • Autogenes Training – Selbsthypnose, bei der über bestimmte Gedanken die Entspannung herbeigeführt wird
  • Meditation und Achtsamkeit – bewusste Konzentration beispielsweise auf ein Objekt

Progressive Muskelentspannung und Atemtherapie sind sehr leicht alleine erlernbar und führen oft zum gewünschten Erfolg. Yoga, Tai-Chi und Oigong sind deutlich komplizierter und daher ist es sinnvoller, die Techniken unter fachlicher Anleitung einzuüben. Autogenes Training und Meditation kannst du zwar alleine lernen, aber du brauchst eine relativ lange Zeit des Übens. Erst wenn du die Techniken beherrschst, verhelfen sie dir auch bei großem Stress zu einer tiefen Entspannung.

Relaxen mit Stil und Spaß

Mache einen deutlichen Unterschied zwischen „den Tag vergammeln“ und Relaxen. Plane ein Wochenende der Entspannung ähnlich wie einen Wellness-Urlaub. Überlege dir, welche Anwendungen du dir gönnen willst. Wie wäre es mit einem Frühstück im Bett? Richte es einfach am Abend zuvor, dann kannst du alles schnell auf einem Tablett zum Bett bringen.

Ein ausgiebiges Bad am Morgen, eine Gesichtsmaske oder ein Körperpeeling - was davon tut dir gut? Plane es ein und besorge alles, was du brauchst. Aber hüte dich vor Wellnessstress, denn du möchtest ja in erster Linie entspannen. Das gelingt natürlich nicht, wenn du von einer Anwendung zur nächsten sprintest. Plane auch Zeiten ein, um ein Buch zu lesen oder einen Film anzusehen, ganz entspannt auf der Couch oder einer Liege. Gönnen Dir eine Tasse guten Tee und auch ein gutes Essen.

Tipp

Lasse das Essen liefern, du bist schließlich im Wellness-Hotel. Dort kocht man nicht selber.

Achte auch auf deine Kleidung. Sie soll bequem sein, aber trotzdem schick. Du bist im Urlaub, den trittst du sicher auch nicht im Schlafanzug oder Unterwäsche an. Also wähle bequeme Freizeitkleidung, in der du dich rund um wohlfühlst. Das gilt immer, egal ob du das Wochenende der Entspannung alleine oder mit einem geliebten Menschen verbringst. Wenn du in den Spiegel schaust, soll dein Anblick dir gefallen.

Du siehst, entspannen ist nicht ganz einfach, aber mit der entsprechenden Vorbereitung und durch verschiedene Techniken kannst du zu Hause ausgezeichnet entspannen und das Relaxen so richtig genießen. Entrinne dem stressigen Alltag, indem du von Zeit zu Zeit ein paar Tage für Wellness einplanst und bewusst durch Entspannung neue Kraft tankst.

Wenn du dich entspannst, atmest du tiefer und bewusster. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken. Die Muskeln entspannen sich, dadurch kann das Blut leichter zirkulieren und den Sauerstoff transportieren.

Ausruhen bedeutet, dass du bewusst keine Tätigkeiten verrichtest. Das alleine reicht meist nicht, die gewünschte Ausschüttung von Botenstoffen wie Endorphinen zu erreichen. Dein Körper bleibt manchmal in einem aktiven Modus.

Dies ist vermutlich ein Erbe aus der Vergangenheit. Für die Urmenschen war wichtig, jederzeit wachsam zu sein und falls erforderlich zu kämpfen oder zu fliehen. Auch der moderne Mensch empfindet „Müßiggang“ oft negativ als Faulheit.

Es gibt eine Reihe von bewussten Entspannungstechniken. Leicht zu erlernen und erfolgversprechend sind Progressive Muskelentspannung und Atemübungen.

Vermutlich beschäftigen dich Gedanken und Empfindungen, die es dir nicht erlauben, zu entspannen. Du setzt dich beispielsweise selbst unter Druck, weil du davon überzeugt bist, dass dir keine Ruhephase zusteht. „Eigentlich müsste ich jetzt Rasen mähen“, mit dem Gedanken im Kopf kann sich keine Entspannung einstellen.

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