Das Heim zur Wellnessoase aufrüsten

Nahezu jedes Heim kann zur Wellnessoase werden. Teils ist das Nachrüsten sogar schnell erledigt und kostet weniger als die meisten Menschen annehmen.

Sauna und Infrarotkabine auch in kleinen Räumen

Zumindest in der kalten Jahreszeit sehnt sich der Mensch nach Wärme. Sauna oder Infrarotkabine erfüllen dir diesen Wunsch.

Du hast drei Optionen:

  • Du baust eine echte Sauna, die Minimum 1.000 Euro kostet. In ihr herrschen mithilfe eines Spezialofens Temperaturen von 80 bis 105 Grad Celsius. Die Hitze ist trocken, daher verdampft Schweiß sehr schnell und die Luft empfindest du daher kühler, als sie tatsächlich ist. Beim Einbau in einen geschlossenen Raum ist eine sehr gute Abfuhr der Wärme wichtig. Wenn du die Sauna im Freien aufstellst, bietet sich ein Beheizen mit Holz an, im Haus sind elektrische Saunaöfen praktischer.
  • Eine Dampfkabine, die oft auch als Mini-Sauna bezeichnet wird, ist eine Alternative, die lediglich mit einigen Hundert Euro zu Buche schlägt. In den kleinen Kabinen kannst du ausschließlich sitzen. Heißer Dampf bringt die Luft in ihr auf etwa 50 Grad Celsius. Bedingt durch die Feuchtigkeit der Luft verdunstet Schweiß schlecht und du empfindest die Luft als wärmer.
  • Bei einer Infrarotkabine, die ebenfalls ab 1.000 Euro erhältlich ist, heizt sich die Luft kaum auf. Die Wärmewellen erwärmen primär feste Objekte wie die Wände oder eine Liege im Raum. Auch der menschliche Körper erwärmt sich durch die Strahlung. Je nach Art der Strahler empfindest du ausschließlich angenehme Wärme oder du kommst wie bei einer Sauna ins Schwitzen.

Von den genannten Alternativen stellt die Sauna die höchsten Ansprüche an den Platzbedarf inklusive der Raumhöhe, damit es zu keinem Wärmestau unter der Raumdecke kommt. Bei Dampfkabinen ist eine gute Lüftung wichtig, denn der Dampf muss natürlich das Haus verlassen. Ein gut zu lüftendes Badezimmer reicht in der Regel als Aufstellungsort. Eine Infrarotkabine kannst du in jedem Raum unterbringen. Je nach Modell reicht eine Standfläche von einem Quadratmeter aus.

Dampfduschen fördern das Wohlbefinden

Eine vorhandene Dusche oder Badewanne kannst du durch eine Dampfdusche ersetzen beziehungsweise eine vorhandene Kabine nachrüsten lassen. Einige Modelle sind gleichzeitig Badewanne und Whirlpool. Es handelt sich also um eine Luxusversion der Dampfkabine, in der du je nach Ausführung wahlweise stehen, sitzen oder liegen kannst. Üblicherweise bieten Dampfduschen eine Regendusche, Massagedüsen und eine Dampffunktion. Einige Modelle haben ein integriertes Radio und farbige LED Beleuchtung. In der Regel lässt sich über den Dampf eine Temperatur von etwa 60 Grad Celsius erreichen.

Der Dampf wird über einen Lüfter nach oben abgesaugt. Dadurch wird die Kabine recht schnell dampffrei. Das hat den Nachteil, dass sich die Feuchtigkeit im Aufstellraum sammelt. Daher solltest die den Dampf über Lüftungsrohre ins Freie leiten. Die meisten Modelle benötigen lediglich eine Steckdose, einen Abfluss sowie einen Warm- und Kaltwasseranschluss. Günstige Dampfduschen gibt es ab 800 Euro, Luxusversionen können über 5.000 Euro kosten.

Fitness und Entspannung im Pool und Whirlpool

Für knapp 50 Euro kannst du auf dem Balkon oder im Garten einen kleinen Pool aufstellen, der sich für das Wassertreten oder einfache Wassergymnastik eignet. Ab einer Wassertiefe von 45 cm sind Aqua-Power, Aqua-Fun, Aqua-Fit, Aquajogging, Aquaboxing oder Aquazumba möglich. Die Gymnastik ist natürlich im hüfthohen Wasser wirkungsvoller. Frame-Pools mit einer entsprechenden Tiefe kosten etwa 80 Euro. Sie sind mit den Maßen von mindestens 170 x 260 cm für die meisten Balkone zu groß. Trotz des geringen Preises sind die faltbaren Becken sehr stabil und du wirst lange Jahre Freude damit haben. Ein Pool, in dem du schwimmen kannst, ist natürlich deutlich teurer, er sollte ein Mindestmaß von 4 x 2,5 m aufweisen und mit einer Gegenstromanlage ausgerüstet sein.

Ein Whirlpool lässt sich natürlich auch für Aquasport nutzen. Dank Heizung und Massagedüsen eignen sich Whirlpools besonders zum Entspannen. Du bekommst aufblasbare Ausführungen, die sich für den Innen- und Außenbereich eignen ab 450 Euro komplett mit Pumpe, Thermostat und Heizung. Diese Pools sind in der Regel nicht frostfest und können im Winter nicht draußen bleiben. Massive Whirlpools für den Festeinbau im Badezimmer bekommst du ab 1.500 Euro.

Massage – Sessel, Matten und andere Hilfsmittel

Das Angebot an Geräten, die massieren ist sehr vielfältig. Mechanische Massagehilfen sind in der Regel Walzen oder Bälle, zum Teil mit Noppen. Sie lassen sich einfach anwenden und regen die Durchblutung der Haut an. Dies hat erstaunlicherweise einen Effekt auf die Muskulatur, die sich durch die Reize entspannt.

Bei elektrischen Massagegeräten hast du die Wahl zwischen Reizstrom, Vibration und Shiatsu mit beweglichen Rollen.

  • Reizstrom ist sehr effektiv, denn elektrische Impulse wirken direkt auf den Muskel. Dazu musst du allerdings die Elektroden genau an den richtigen Stellen auf die Haut kleben. Da eine falsche Anwendung mehr schadet als nützt, solltest du dir über die richtige Anwendung absolut im Klaren sein.
  • Vibrationsgeräte bringen die Muskeln zum Schwingen. Der Effekt ist eher gering. Viele der Geräte sorgen durch zusätzliche Infrarotstrahlung für ein Durchwärmen der Muskulatur. Dies verschafft dir Linderung bei vielen Beschwerden. Ein elektrisches Heizkissen beziehungsweise Moor-, Fango- oder Körnerkissen haben eine ähnliche Wirkung und sind deutlich preisgünstiger.
  • Shiatsu-Massagegeräte bekommst du in verschiedenen Ausführungen. Von kleinen Geräten, die den Nacken oder die Schulter massieren bis zu Luxusmassagestühlen für mehrere Tausend Euro. Modelle in schicker Ausführung, die den ganzen Körper inklusive der Arme und Beine massieren können über 10.000 Euro kosten, einfache Massagesessel mit „Rollenmassage“ gibt es ab etwa 1.200 Euro. Günstiger sind Massageauflagen oder Matten, die du auf einen Sessel oder Stuhl legst. Diese bekommst du ab etwa 100 Euro.
Hinweis

Oft werden auch Reizstromgeräte oder Vibratoren als Shiatsumassage angeboten. Eine gute langfristige Wirkung erzielen in der Regel lediglich Geräte, in denen sich Rollen über deinen Körper bewegen. Wenn du das Gerät vor dem Kauf nicht ausprobieren kannst, achte genau auf die Beschreibung. Wie viele Rollen oder Kugeln bewegen sich darin, um dich zu massieren?

Kleine Helfer, die jeder haben sollte

Einen Massageduschkopf solltest du dir auf jeden Fall gönnen. Er lässt sich anstelle einer Handbrause montieren und erhöht dein Duscherlebnis erheblich. Noch besser sind Ausführungen, die gleichzeitig mit buntem LED Licht versehen sind. Das Licht wirkt sich positiv auf die Psyche aus.

Mechanische Massagehilfsmittel sind ebenfalls empfehlenswert. Ein Massageball ist ideal, wenn du dir selber den Rücken oder Nacken massieren willst. Roller, die von Hand geführt werden, sind eher geeignet, wenn es einen Partner gibt, der dich massieren kann.

Wenn du häufiger unter Verspannungen im Nacken leidest, lohnt sich die Anschaffung von elektrischen Massagekissen und Geräten für die Nackenmassage.

Du darfst jederzeit den Duschkopf austauschen oder ein Duschpanel einbauen, das sich an den Schlauch der Handbrause anschließen lässt. Auch das Aufstellen einer Infrarotkabine mit 230-V-Anschluss oder einer Dampfkabine ist erlaubt.

Anschlüsse an das Warm- oder Kaltwassersystem sowie elektrische Installationen erfordern einen Fachmann. Den Austausch eines Brauseschlauches oder das Einstecken eines Steckers in eine Steckdose darf jeder selber erledigen. Wenn du allerdings Armaturen ersetzen willst, elektrische Leitungen verlegt werden müssen oder eine neue Dusche einzubauen ist, muss ein Fachmann hinzugezogen werden.

Eine Sauna muss genau an das vorhandene Gebäude angepasst werden, damit weder Hitze noch Feuchtigkeit einen Schaden anrichten. Außerdem sind in der Regel Starkstromanschlüsse oder ein Anschluss an einen Kamin erforderlich. Eine Gartensauna kannst du aber bei entsprechendem handwerklichen Geschick durchaus selber bauen.

Massagegeräte, die über Rollen die Muskulatur durchwalken (Shiatsu) oder solche, die über Reize die Durchblutung der Haut anregen (Massagebälle, mechanische Massagerolle) sind in der Regel hilfreich.

Es kommt eher auf die Wassertiefe an, denn auch der kleinste Pool eignet sich für das Wassertreten (ab etwa 30 cm Tiefe) oder Wassergymnastik (ab 45 cm). Richtiges Schwimmen ist ab einer Länge von 4 Metern einer Breite den 2,50 Metern in Verbindung mit einer Gegenstromanlage möglich.

Fazit

Sonnenschutzmittel enthalten chemische oder mineralische UV-Filter, die die Haut vor Schäden bewahren. Einerseits bieten sie einen sicheren Schutz, andererseits haben sie eventuell negative Auswirkungen auf unseren Körper und die Umwelt. Sonnenschutzmittel finden ihre Anwendung als Sonnenmilch, -creme oder -öl, jeweils mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren. Empfindliche Hautpartien wie das Gesicht oder tätowierte Haut benötigen einen besonderen Sonnenschutz.

Quellen

https://www.wortbedeutung.info/Wellness/
https://www.wellnessverband.de/themen/wellness/index.php
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)
https://www.geo.de/wissen/22301-rtkl-geschlechterforschung-wie-sich-frau-und-mann-unterscheiden-verblueffende

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