Ordnung ist das halbe Leben – mit der Wohnwand zum aufgeräumten Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist in vielen Familien der wichtigste gemeinsame Lebensbereich. Es ist Treffpunkt für den Sonntagskaffee mit lieben Gästen oder der Wohlfühlraum beim gemütlichen Tagesausklang. Da ist es ganz natürlich, dass die Gestaltung des Wohnbereichs eine besondere Rolle spielt, wenn es um die eigenen vier Wände geht. Die fröhliche Spielerunde, der entspannte Fernsehabend, die gemeinsame Zeit bei Schwarzwälder-Kirsch-Torte oder einem leckeren Abendessen verdienen einfach eine angenehme und gepflegte Atmosphäre.

Die Wohnwand ist dabei ein zentrales Element im Wohnbereich. Dieses Möbelstück ist nicht nur die Basis für die gesamte Gestaltung des Raumes, sondern bietet durch die verschiedenen Ablagebereiche auch jede Menge praktische Vorteile. Hier findest du den Platz, um Alltagsgegenstände zu verstauen und damit aus dem Sichtfeld zu räumen.

Damit die Wohnwand auch immer einen aufgeräumten Look hat, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt. Wir zeigen dir, mit welchen Tricks dauerhaft Ordnung in deine Wohnwand und damit auch in dein Wohnzimmer einziehen kann. So wird das Wohnzimmer tatsächlich zu der Wohlfühloase, die du dir wünscht.

Inhaltsverzeichnis

Mit der optimalen Strategie zu mehr Ordnung im Wohnzimmer

Eine Wohnwand ist ein multifunktionales Möbelstück, dass nicht nur als Designelement den Stil des Wohnzimmers bestimmt. Sie bietet wichtigen Stauraum und Ausstellungsflächen für viele Gegenstände. Das verführt allerdings dazu, Dinge, die keinen richtigen Platz haben, unkontrolliert in und auf der Wohnwand zu verteilen. Schön sieht es dann nicht mehr aus, wenn die Schubladen und Regalböden überquellen.

Mit einem Masterplan für mehr Ordnung in deiner Wohnwand lässt sich dieses Problem allerdings schnell lösen.

Was muss in der Wohnwand seinen Platz finden?

Hast du bereits eine Wohnwand in deinem Wohnzimmer, beginnst du nun mit einer Ist-Analyse. Räume die Fächer und Regalböden deiner Wohnwand komplett leer und stapele alle Sachen auf einem Tisch.

Jetzt geht es ans Sortieren. Dafür bereitest du drei Kisten vor ,mit denen du den Schrankinhalt folgendermaßen aufteilst:

  1. Das gehört in meine Wohnwand
  2. Das kann weg
  3. Das brauche ich noch, gehört aber nicht in die Wohnwand

Nimm jedes einzelne Teil in die Hand und triff eine Entscheidung. In welche Kiste gehören z.B. die Unterlagen für die Einkommenssteuer, die Bedienungsanleitung für den Fernseher, die Blumenvase für den Tulpenstrauß im Frühling, das Fondueset für Silvester, die gesammelten Reiseandenken der letzten Jahre, die Bausteine für den Nachwuchs oder das Enkelkind oder die handgeschliffenen Kristallgläser von Tante Martha.

Die Entscheidung, welche Gegenstände in dein Wohnzimmer gehören, ist individuell. Bewährt hat sich aber hier das Motto: Weniger ist mehr. Überlege also sorgfältig, was du wirklich in deinem Wohnzimmer immer griffbereit haben möchtest. Für alle anderen Sachen, wie z.B. Unterlagen, Deko-Artikel und Küchenutensilien, die du nur einmal im Jahr brauchst, oder Kinderspielzeug suchst du einen passenderen Lagerort.

Alle Gegenstände, die in der Kiste mit der Aufschrift „Das kann weg“ landen, entsorgst du am besten sofort. So finden sie gar nicht erst aus Bequemlichkeit doch noch den Weg in deine Wohnwand zurück. Dabei muss natürlich nicht alles in der Mülltonne landen. Vielleicht findet das alte Geschirr noch Verwendung in der Studenten-WG deiner Nichte oder bei einem Sozialkaufhaus.

Mit Grüppchenbildung Ordnung schaffen

Hast du die Dinge herausgefiltert, die in deiner Wohnwand einen Platz verdienen, geht es ans clustern. Das heißt, du bildest sinnvolle Gruppen aus den verschiedenen Gegenständen. Möchtest du Bedienungsanleitungen griffbereit aufbewahren, stapelst du sie aufeinander und legst sie zusammen in ein Fach oder einen Zeitschriftenschuber.

Gläser sortierst du ebenfalls gründlich und räumst sie in die Wohnwand. Achte dabei darauf, dass die Gläser, die du häufig benötigst, weiter vorne stehen. Geschirr stapelst du der Größe nach, so sehen die Porzellantürme direkt viel ordentlicher aus. Überlege dir, welche Gruppen besser hinter geschlossenen Türen verschwinden und was du lieber zeigen möchtest.

Sammlungen mit Reiseandenken oder hübsche Espressotassen können deinem Wohnbereich nämlich einen individuellen Touch geben. Oder bestücke doch eine besonders schöne Vase mit einem angesagten Strauß aus Trockenblumen. Möchtest du Familienfotos zeigen, ist es schön, wenn es eine gemeinsame Linie gibt. Wähle beispielsweise alle Bilderrahmen in der gleichen Farbe. So sieht das Ensemble auf dem Regalbrett deiner Wohnwand viel harmonischer und aufgeräumter aus.

Welche Wohnwand hilft mir beim Ordnung halten

Hast du bereits eine Wohnwand in deinem Wohnzimmer, überlegst du dir, wie du die übriggebliebenen und gruppierten Gegenstände sinnvoll einsortierst. Welche „Gruppe“ passt in welches Schrankelement? Einfacher wird es für dich, wenn du sowieso auf der Suche nach einer neuen Einrichtung bist. Dann kannst du die Wohnwand passend zu deinem Bedürfnissen aussuchen und entscheiden, welche Elemente du brauchst:

• High- und Lowboard mit Türen – hier lassen sich alle Gegenstände verstauen, die du im Wohnzimmer benötigst, die aber nicht immer zu sehen sein sollen
• Vitrine – hier zeigst du schönes Porzellan und Gläser, schützt es dabei aber vor Staub
• Regalböden – hier findest du Platz für Deko-Artikel, die deinem Wohnzimmer einen ganz individuellen Charme verleihen
• TV-Board – hier bringst du den Fernseher und das übrige Multi-Media-Equipment unter

Aus welchen Elementen deine neue Wohnwand bestehen soll, legst du also selbst fest. Aber entscheidend ist dabei nicht nur dein Geschmack, du solltest auch auf die Funktionalität achten. Denn nur wenn alle Gegenstände, die dir wichtig sind, auch einen Platz finden, kann dein Wohnraum dauerhaft aufgeräumt sein.

Eine Wohnwand mit vielen kleinen verschließbaren Elementen schafft jede Menge Stauraum. Allerdings fehlt dem Möbelstück dann die moderne Luftigkeit, die deinem Wohnraum die besondere Atmosphäre verleiht. Also: gründlich überlegen, was in deinem Wohnzimmer tatsächlich unverzichtbar ist.

Routinen für eine dauerhafte Ordnung im Wohnzimmer entwickeln

Damit es in deinen vier Wänden immer gemütlich und aufgeräumt ist, reicht eine einmalige Sortier- und Entrümpelungsaktion leider nicht aus. Du musst am Ball bleiben. Das funktioniert am besten mit festen Routinen. Gelingt dir das noch nicht so gut, solltest du dir feste Termine setzen. Mit unserer Checkliste findest du vielleicht den richtigen Anfang:

Mit diesen Routinen bleibt es aufgeräumt in deinem Wohnzimmer:

Sofort erledigen:

Ohne Wenn und Aber !!!

  • Benutztes Geschirr und Gläser wegräumen
  • Leere Flaschen entsorgen
  • Aschenbecher leeren
  • Schranktüren schließen

Täglich erledigen:

Besonders sinnvoll ist es, die folgenden Punkte noch vor dem Schlafengehen abzuhaken. Schaffst du das nicht, erledigst du diese Dinge direkt beim Start in den Tag

  • Sofakissen aufschütteln, ordentlich drapieren und Decken falten
  • Wohnzimmertisch frei räumen und abwischen
  • Alles, was nicht ins Wohnzimmer gehört, wieder in die entsprechenden Räume zurückbringen
  • Zeitschriften, Bücher und Co. ordentlich stapeln, wenn sie im Wohnzimmer bleiben sollen
  • Kleinkram, der herumliegt, einsammeln und in ein Körbchen packen

Wöchentlich erledigen:

Nach ein paar Wochen siehst du es als selbstverständlich.

  • Beim Staubwischen alle Gegenstände in der Wohnwand wieder an ihren richtigen Platz rücken
  • Dekoration überprüfen und ggf. neu gestalten oder arrangieren
  • Gründlich umschauen und überlegen, ob auch alle Dinge tatsächlich ins Wohnzimmer gehören.
  • Mit der Fusselrolle einmal über das Sofa gehen
  • Gründlich staubsaugen und durchputzen (das kannst du natürlich auch häufiger machen, z.B. wenn du Haustiere hast, die für Dreck sorgen)
  • Wohnwand reinigen, z.B. Fingerabdrücke und Flecken entfernen

Probiere diese Checkliste doch einfach mal für ein paar Wochen aus. Du wirst sehen, einige Abläufe speichern sich ganz fest in deinem Unterbewusstsein ab. So ist dein Wohnzimmer immer aufgeräumt und gemütlich. Überraschungsbesuch bringt dich auf keinen Fall aus der Fassung.

Die Wohnwand als individueller Ordnungshelfer und Designelement

Hast du erst einmal eine neue Grundstruktur in deinem Wohnbereich entwickelt, gehen die täglichen Routinen fast unbemerkt von der Hand. Die multifunktionale Wohnwand als zentrales Element ist dabei ein wichtiger Faktor für die Umsetzung deines Masterplans auf dem Weg zur dauerhaften Ordnung in einem gemütlichen Heim. Steril und langweilig sollte es dabei aber nicht werden, finden wir.

Definiere unbedingt deine eigene Vorstellung von Ordnung. Das Wohnzimmer ist ein Lebensraum, der unsere Persönlichkeit widerspiegeln sollte. Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst. Und das kann durchaus sein, wenn Bücher nicht im 90° Winkel angeordnet werden und Pflanzen den Raum fast in einen Urwald verwandeln. Achte nur darauf, dass du bewusste Entscheidungen bei der Gestaltung triffst.

Die Frage sollte jeder ganz persönlich beantworten, denn die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Manche Leute haben Geschirr und Gläser gerne immer griffbereit, andere möchten ihre Modellautosammlung immer im Blick haben. Wichtig ist nur, dass du die Entscheidung bewusst triffst und für den passenden Stauraum in deiner Wohnwand sorgst.

Es ist gar nicht so leicht, sich an Routinen zu gewöhnen. Daher reicht es nicht, wenn du einmal ein Ordnungskonzept für deinen Wohnbereich entwickelt hast. Überprüfe regelmäßig, ob du deine eigenen Regeln noch umsetzt oder ob du sie optimieren kannst.

Damit eine Aufräumstrategie durchgeführt werden kann, bieten sich bei der Wohnwand Elemente mit Türen an. Das sind beispielsweise Highboards und Lowboards. Hier kannst du Gegenstände unterbringen und verstecken, wenn es in deiner Wohnung keine anderen Flächen dafür gibt. Vitrinen mit Glastüren erlauben einen Blick auf den Inhalt, schützen ihn aber vor Staub.

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